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Modul 2: Wassermanagement, Landnutzung und Ökologie
Wir entwickeln einen integrierten Ansatz zur Untersuchung von Landnutzung und Wasser-Management, welcher auf dem Verständnis der Flüsse und Prozesse des Wasser-Sediment-Boden-Systems basiert. Einflüsse des Klimawandels und veränderter Landnutzung werden berücksichtigt. Mithilfe der Identifizierung von Grundwasserverschmutzung und -versalzung sollen präventive Maßnahmen zur Entschärfung der Belastung des ökologischen Gleichgewichts beziehungsweise zu dessen Regeneration entwickelt werden.

Bohrung im Rahmen des Forschungsmoduls 2 :
Nachhaltige Wasserbewirtschaftung, Landnutzung und Ökologie
Überblick
Das Projekt umfasst die wissenschaftlich fundierte Entwicklung eines integrierten Land- und Wassermanagementkonzeptes für den urbanen Raum Berlins unter Berücksichtigung der Wasser- und Stoffflüsse im System Grundwasser-Sediment-Boden und der ihnen zugrunde liegenden Prozesse. Das Managementkonzept berücksichtigt den Einfluss des Klima- und Landnutzungswandels auf den Berliner Wasserhaushalt hinsichtlich Quantität und Qualität der Wasserressource.
Der interdisziplinäre Forschungsansatz beinhaltet die Identifizierung der Schadstoffquellen und mögliche Versalzungsprozesse im Boden und Grundwasser, die Beschreibung der Entwicklung urbaner Belastungen, Risikoabschätzungen, sowie die Ableitung von Schutzmaßnahmen und deren technische Entwicklung sowie Umsetzung. Die Entwicklung von Management-Werkzeugen dient der Bewertung und Anwendung von nationalen und internationalen Umweltgesetzen, insbesondere der EU WRRL nebst Grundwasser-Tochterrichtlinie, der Bodenschutzrichtlinie sowie der nationalen Bundes- und Landesrichtlinien. Die Forschungsarbeiten umfassen den gesamten Berliner Raum sowie dessen Einfluss auf und die Abhängigkeit von Umweltbedingungen in den umgebenden ländlichen Räumen und Wassereinzugsgebieten.
